Leistung · IT-Beratung

Digitale Souveränität –
IT, die Ihnen wirklich gehört.

Digitale Souveränität bedeutet, dass Ihre Daten, Ihre Kommunikation und Ihre digitalen Werkzeuge nicht von internationalen Tech-Konzernen abhängig sind. Statt Blackbox-Clouds und Lock-in setze ich auf offene Standards, eigene Infrastruktur und kontrollierbare Systeme – betrieben in Deutschland, nachvollziehbar und langfristig tragfähig.

Unabhängigkeit Weniger Abhängigkeit von Big Tech Offene Standards statt Lock-in
Datenschutz DSGVO-konform, Serverstandort DE Klare Zuständigkeiten
Kontrolle Eigene Systeme statt Blackbox Nachvollziehbare Technik
Praxisnah Schrittweise Umstellung Beratung, Betrieb & Support

Was digitale Souveränität heißt

Keine Ideologie, sondern eine bewusste technische und organisatorische Entscheidung.

  • Eigene Kontrolle über Daten und Systeme
  • Transparente Technik statt Cloud-Versprechen
  • Offene, dokumentierte Standards
  • Langfristige Planbarkeit

Typische Bausteine

Digitale Souveränität entsteht nicht durch ein Tool, sondern durch das Zusammenspiel.

  • Eigene E-Mail-Server & sichere Zustellung
  • Private Cloud statt US-Cloudanbieter
  • Sichere Kommunikation & Kollaboration
  • Klare Backup- und Sicherheitskonzepte

Abgrenzung zu Standard-IT

Nicht schneller, billiger, bunter – sondern stabiler, klarer und nachhaltiger.

  • Kein Vendor-Lock-in
  • Eigene Entscheidungsfreiheit
  • Technische Souveränität statt Abo-Abhängigkeit
  • Verständliche Architektur

Typische Situationen aus der Praxis

Digitale Souveränität ist kein theoretisches Konzept. Hier sind drei häufige Szenarien, in denen Unternehmen und Organisationen ihre Abhängigkeit reduzieren.

1

Steuerberatung, 12 Mitarbeiter:innen

Von Google Workspace zu eigener Cloud

Problem: Monatliche Kosten steigen, Datenschutzbedenken bei Mandantendaten, keine Kontrolle über Funktionsänderungen.

Lösung: Nextcloud-Instanz auf eigenem Server, Mailcow für E-Mail, Collabora Online für Dokumente.

Ergebnis: 40% Kosteneinsparung nach 18 Monaten, volle DSGVO-Konformität, keine Vendor-Abhängigkeit.

2

Gemeinnütziger Verein

Von Slack & Dropbox zu Open Source

Problem: Kosten für SaaS-Tools nicht dauerhaft tragbar, Mitgliederdaten auf US-Servern, keine Planungssicherheit.

Lösung: Matrix für Team-Chat, Nextcloud für Dateien, gehostet in Deutschland.

Ergebnis: Transparente Kosten, Datenschutz nach deutschen Standards, volle Kontrolle über alle Daten.

3

Arztpraxis, 6 Mitarbeiter:innen

Eigene E-Mail-Infrastruktur

Problem: Patientendaten per E-Mail, aber keine sichere Verschlüsselung, Unsicherheit bei Anbieter-Zertifizierung.

Lösung: Eigener Mailserver mit S/MIME, klare Verschlüsselungsrichtlinien, Backup-Konzept.

Ergebnis: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei sensiblen Daten, rechtssichere Kommunikation, eigene Kontrolle.

Technologie-Stack: Transparent & nachvollziehbar

Ich setze auf bewährte Open-Source-Lösungen, die offen dokumentiert, langfristig verfügbar und von einer aktiven Community getragen werden. Keine proprietären Blackboxes.

E-Mail & Kommunikation

  • Mailcow – vollständige Mailserver-Lösung mit Webmail, Antispam, Antivirus
  • Postfix/Dovecot – klassischer Mailserver-Stack, extrem stabil
  • Rspamd – intelligente Spam-Filterung
  • S/MIME & PGP – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Cloud & Dateien

  • Nextcloud – vollwertige Cloud-Plattform, Dateien, Kalender, Kontakte
  • Collabora Online – Office-Suite im Browser
  • OnlyOffice – Alternative Office-Suite
  • Syncthing – dezentrale Dateisynchronisation

Chat & Kollaboration

  • Matrix (Element) – dezentraler, verschlüsselter Team-Chat
  • XMPP – offener Messaging-Standard
  • Jitsi Meet – Videokonferenzen ohne Drittanbieter
  • Zulip – strukturierte Team-Kommunikation

Infrastruktur & Sicherheit

  • Debian/Ubuntu LTS – stabile Server-Betriebssysteme
  • Docker/Podman – Container-Virtualisierung
  • Borg/Restic – verschlüsselte Backups
  • Fail2ban, UFW – Absicherung & Monitoring

Wichtig: Technologie ist Mittel zum Zweck. Ich wähle Tools nach Ihren Anforderungen, nicht nach Hype. Alle genannten Lösungen sind erprobt, dokumentiert und werden aktiv weiterentwickelt.

Big-Tech-Cloud vs. souveräne Lösung

Ein direkter Vergleich zeigt, wo die Unterschiede liegen – und warum sich eigene Infrastruktur lohnt.

Kriterium Big-Tech-Cloud (Google, Microsoft, etc.) Souveräne IT-Lösung
Kosten Monatliche Abo-Gebühren pro User, regelmäßige Preissteigerungen, schwer kalkulierbar Einmalige Setup-Kosten, planbare Betriebskosten, langfristig günstiger
Datenschutz Server oft in den USA, Cloud Act, intransparente Datenverarbeitung Server in Deutschland, volle DSGVO-Konformität, klare Zuständigkeiten
Kontrolle Blackbox-Systeme, keine Einblicke in Funktionsweise, Vendor-Lock-in Volle Kontrolle über Systeme, nachvollziehbare Technik, offene Standards
Flexibilität An Anbieter-Features gebunden, Funktionsänderungen ohne Mitsprache Anpassbar an individuelle Anforderungen, eigene Erweiterungen möglich
Support Ticket-Systeme, oft lange Wartezeiten, Standard-Antworten Direkter Ansprechpartner, der Ihre Umgebung kennt, schnelle Reaktion
Langfristigkeit Abhängig von Unternehmensstrategie, Funktionen können eingestellt werden Unabhängig von einzelnen Anbietern, langfristig stabil, migrationsfähig

Klarstellung: Big-Tech-Clouds sind nicht per se schlecht. Für manche Szenarien sind sie sinnvoll. Die Frage ist: Wollen Sie langfristige Abhängigkeit oder technische Selbstbestimmung? Ich helfe Ihnen bei der ehrlichen Abwägung.

So läuft eine Umstellung ab

Digitale Souveränität entsteht nicht über Nacht. Ich begleite Sie Schritt für Schritt – ohne Betriebsunterbrechung, mit klarem Plan und realistischen Erwartungen.

1

Analyse & Bestandsaufnahme

  • Welche Systeme nutzen Sie?
  • Wo liegen Abhängigkeiten?
  • Was sind Ihre Prioritäten?
  • Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

Dauer: 1–2 Wochen

2

Konzept & Planung

  • Zielarchitektur definieren
  • Technologie-Stack festlegen
  • Migrationsplan erstellen
  • Kosten & Zeitrahmen kalkulieren

Dauer: 1–3 Wochen

3

Aufbau & Parallelbetrieb

  • Neue Systeme aufsetzen
  • Testumgebung bereitstellen
  • Mitarbeiter:innen schulen
  • Beide Systeme parallel nutzen

Dauer: 2–6 Wochen

4

Migration & Optimierung

  • Daten migrieren
  • Altsystem abschalten
  • Feintuning & Anpassungen
  • Laufender Betrieb & Support

Dauer: 1–2 Wochen + laufend

Wichtig während der Umstellung

✓ Kein produktiver Betrieb gefährdet
✓ Jederzeit Rückfall auf Altsystem möglich
✓ Schrittweise Umstellung nach Priorität

✓ Kontinuierliche Abstimmung mit Ihnen
✓ Dokumentation aller Änderungen
✓ Schulung Ihrer Mitarbeiter:innen inklusive

Für wen sich das lohnt

Ob Kanzlei mit fünf Mitarbeiter:innen oder Verband mit Ehrenamtlichen — die Frage ist selten, ob digitale Souveränität sinnvoll ist, sondern wo man ohne Enterprise-Budget anfängt. Drei typische Ausgangslagen:

Wahlfreiheit zwischen offenen IT-Systemen – digitale Souveränität Potsdam | davidt.de

KMU & Praxen

Weniger Abhängigkeit, klare Kosten, sichere Kommunikation und ein Ansprechpartner, der die Umgebung kennt.

Für kleine Unternehmen und Arztpraxen zahlt sich Souveränität doppelt: Sie erfüllen DSGVO- und (zunehmend) NIS2-Anforderungen, und Sie entkommen den Mietkosten großer US-Plattformen. Praxisnahe Einstiegspunkte sind fast immer dieselben: E-Mail auf eigener Domain statt Freemail, Dateiablage auf einem deutschen Server statt Consumer-Cloud, und ein Wartungsvertrag mit einem Menschen, der ansprechbar ist — nicht mit einem Konzern, der AGB ändert.

Vereine & Verbände

Datenschutz, Transparenz und digitale Selbstbestimmung ohne unnötige Komplexität.

Vereine arbeiten mit Ehrenamt, kleinen Budgets und hohen Datenschutz-Erwartungen — genau hier funktionieren offene Standards am besten. Ein Verein, dessen Mitgliederdaten auf europäischer Infrastruktur liegen, dessen E-Mails DKIM-signiert sind und der im Worst-Case komplett umziehen kann, ist unabhängig auf eine Weise, die kein Gratis-Tool liefert. Und: Was im Verein funktioniert, übersteht auch den Wechsel des Vorstands.

Kommunen & Bildungsträger

DSGVO-konforme, nachvollziehbare IT-Strukturen jenseits internationaler Plattformabhängigkeit.

Für Kommunen, Schulen und Träger ändert sich gerade das Regelwerk: NIS2, die Diskussion um schulische Clouds und Förderprogramme für Verwaltungsdigitalisierung machen Datenhoheit zum Pflichenthema statt zum Nischenargument. Mit openDesk und dem ZenDiS-Ökosystem gibt es inzwischen getestete, souveräne Alternativen zum US-Konzern-Standard — ich berate und begleite die Einführung, ohne dass Sie selbst zum Systemadministrator werden.

Souveräne Server-Infrastruktur in der EU – digitale Souveränität Potsdam | davidt.de

Digitale Souveränität in Potsdam und Brandenburg

Souveränität ist kein abstraktes Konzept, sondern eine Frage der konkreten Infrastruktur — und die steht bei mir in der Region. Ich berate Unternehmen, Praxen und Organisationen aus Potsdam, Brandenburg und Berlin zu unabhängiger IT, betreibe die dazugehörige Infrastruktur selbst und setze offene Standards wie openDesk und Nextcloud in der Praxis um. 2026 ist der Moment, in dem sich die Weichen stellen lassen: Das ZenDiS-Partnerprogramm öffnet die etablierten souveränen Werkzeuge auch für kleine Dienstleister — wer jetzt startet, fährt 2027 nicht mehr auf US-Infrastruktur hinterher. Das Erstgespräch ist kostenlos, die Empfehlung ist herstellerunabhängig.

Häufige Fragen zu digitaler Souveränität

Digitale Souveränität wirft Fragen auf. Hier sind die wichtigsten Antworten.

Ist eine eigene IT-Infrastruktur nicht viel teurer? +

Kurzfristig entstehen Setup-Kosten, langfristig sind Sie oft günstiger unterwegs. Ein Beispiel: Google Workspace kostet 12–18 Euro pro User/Monat. Bei 10 Mitarbeiter:innen sind das 1.440–2.160 Euro jährlich – unbegrenzt. Nach 3–5 Jahren haben Sie mehr gezahlt als eine eigene Infrastruktur kostet.

Dazu kommt: Sie haben keine Preiserhöhungen, keine Funktions-Downgrades und keine Abhängigkeit von Abo-Modellen.

Funktioniert das auch mit meinen bestehenden Workflows? +

Ja. Moderne Open-Source-Lösungen wie Nextcloud, Collabora und Matrix bieten vergleichbare Funktionen wie Google Drive, Office 365 oder Slack. Die Umstellung erfolgt schrittweise, sodass Ihre Mitarbeiter:innen nicht plötzlich vor völlig neuen Systemen stehen.

Ich analysiere vorab Ihre aktuellen Abläufe und suche Lösungen, die nahtlos anschließen – nicht solche, die alles auf den Kopf stellen.

Was ist mit Support? Bei Big Tech gibt es doch auch Hilfe. +

Big-Tech-Support ist oft Ticket-basiert, langsam und unpersönlich. Sie haben einen direkten Ansprechpartner, der Ihre Infrastruktur kennt und schnell reagiert. Kein Warten in Support-Warteschlangen, keine Standard-Antworten.

Dazu: Open-Source-Software hat aktive Communities, ausführliche Dokumentation und ist transparent – Sie sind nicht auf einen einzelnen Anbieter angewiesen.

Ist Open Source sicher genug für produktive Systeme? +

Ja. Viele der sichersten Systeme weltweit basieren auf Open Source – von Linux-Servern bis zu Verschlüsselungstechnologien. Der Vorteil: Der Code ist öffentlich einsehbar, Schwachstellen werden schneller gefunden und behoben.

Proprietäre Software ist "Security by Obscurity" – Sie hoffen, dass niemand Schwachstellen findet. Bei Open Source schauen tausende Entwickler auf den Code.

Brauche ich eigenes IT-Personal dafür? +

Nein. Ich übernehme Betrieb, Wartung, Updates und Monitoring Ihrer Infrastruktur. Sie brauchen keine eigene IT-Abteilung – Sie haben einen Dienstleister, der sich um alles kümmert.

Gleichzeitig: Falls Sie später eigenes Personal aufbauen, sind die Systeme dokumentiert und übergabefähig. Keine Blackbox, keine Abhängigkeit.

Was passiert, wenn Sie nicht mehr zur Verfügung stehen? +

Gute Frage. Anders als bei proprietärer Software sind Sie nicht an mich gebunden. Alle eingesetzten Systeme sind Open Source, vollständig dokumentiert und können von jedem kompetenten IT-Dienstleister weiter betrieben werden.

Sie erhalten eine vollständige Dokumentation Ihrer Infrastruktur und haben jederzeit Zugriff auf alle Systeme. Keine Kündigungsfristen, keine Vendor-Lock-ins.

Kann ich Schritt für Schritt umstellen? +

Absolut. Das ist sogar der empfohlene Weg. Wir beginnen meist mit dem wichtigsten System (oft E-Mail oder Cloud), testen im Parallelbetrieb und migrieren dann schrittweise weitere Dienste.

Sie können jederzeit entscheiden, welche Systeme Sie umstellen wollen und welche vorerst bleiben. Keine Big-Bang-Migration, sondern kontrollierte Transformation.

Was bedeutet digitale Souveränität konkret? +

Kurz: die Kontrolle über Ihre Daten, Ihre Software und Ihre Infrastruktur. Konkret heißt das: Sie wissen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, Sie können Ihre Systeme wechseln, ohne alles zu verlieren, und niemand außer Ihnen liest mit. Souveränität ist kein Alles-oder-Nichts, sondern eine Abfolge bewusster Entscheidungen.

Was ist der Unterschied zwischen digitaler und Datensouveränität? +

Datensouveränität fokussiert auf die Daten selbst (wo liegen sie, wer greift zu). Digitale Souveränität ist der größere Begriff: dazu gehören auch Software (Open Source statt Abhängigkeit), Infrastruktur (eigene Server statt fremder Cloud) und Kompetenz (Verständnis statt Blackbox). Wer digitale Souveränität erreicht, hat automatisch Datensouveränität — nicht umgekehrt.

Ist digitale Souveränität dasselbe wie Autarkie? +

Nein — und das ist wichtig. Souveränität bedeutet Wahlfreiheit und Kontrolle, nicht, dass Sie alles selbst machen müssen. Sie dürfen gerne US-Software nutzen, wenn Sie die Daten kontrollieren und der Ausstieg gesichert ist. Autarkie hingegen ist für die meisten Organisationen unbezahlbar und unnötig.

Warum ist der US CLOUD Act ein Problem? +

Der US CLOUD Act verpflichtet US-Unternehmen, auf behördliche Anfragen hin Daten herauszugeben — auch wenn die Daten in Europa liegen. Gleichzeitig verbietet die DSGVO Drittlandtransfers ohne ausreichendes Schutzniveau. Für Unternehmen mit sensiblen Daten (Praxen, Kanzleien, Vereine) ist das ein echtes Dilemma — es zu lösen ist genau der Zweck souveräner Alternativen.

Wo fange ich an, wenn ich Souveränität verbessern will? +

An drei Stellen gleichzeitig, aber mit kleinen Schritten: E-Mail (souveräner Anbieter, eigene Domain, SPF/DKIM/DMARC — sichere E-Mail-Infrastruktur), Dateiablage (deutscher Server statt Consumer-Cloud) und ein Exit-Plan für Ihre wichtigste Software. Ich beginne Beratungen fast immer mit der E-Mail-Sicherheit prüfen — der Effort ist gering, der Effekt sofort sichtbar.

Digitale Souveränität sinnvoll aufbauen

Erzählen Sie mir, wie Ihre IT aktuell aussieht und wo Abhängigkeiten bestehen. Ich zeige Ihnen realistische Alternativen, priorisiere sinnvolle Schritte und begleite Sie bei Umsetzung und Betrieb – ohne Missionierung, aber mit Klarheit.